Spionage Apps: Wozu sie gut sind und was es zu beachten gibt

Spionage-Apps

Wer Kinder hat und schon mal Nachts nicht schlafen konnte, weil diese zur verabredeten Uhrzeit nicht Zuhause waren, kann verstehen, was Spionage-Apps so attraktiv macht: Durch sie weiß man stehts, wo sich ein Handy befindet und kann sogar Nachrichten mitlesen oder Gespräche mithören.

Spionage-Apps ermöglichen es einem fast alle Aktivitäten zu verfolgen, die ein Nutzer mit seinem Smartphone durch- oder ausführt. Das Spektrum reicht bei den verschiedenen Anbietern vom einfachen „Abhören“ bis zum Nachverfolgen des Browserverlaufs. Je nach Anbieter und Umfang des Packets muss man jedoch auch bis zu hundert Euro monatlich bezahlen.

Wann lohnen sich Spionage-Apps

Spionage-Apps lohnen sich dann, wenn man nur so an Informationen kommt, die man dringend braucht. So kann man durch sie zum Beispiel in Erfahunrg bringen wann die eigenen Kinder wo sind oder Menschen rechtzeitig helfen, die zum Beispiel aufgrund einer Krankheit nicht mehr so gut für sich selber sorgen können (Alzheimer).

Im beruflichen Bereich können Chefs so zudem überprüfen, dass Firmenhandys etc. nur für die vorgesehen Zwecke genutzt werden und nicht für private Vergnügen zweckentfremdet werden.

Was muss man bei der Nutzung beachten?

Bevor man eine Spionage-App auf einem Handy installiert, sollte man zunächst gut abklären, ob die Installation in diesem Fall zulässig ist. In Deutschland, darf man Handys nur ausspionieren, wenn der Handy-Nutzer sein Einverständnis gegeben hat. Dies gilt auch dann, wenn es sich um ein Firmen-Gerät handelt. Stimmt der Nutzer der Installation und Nutzung der Spionage-App nicht zu, muss der Chef entscheiden, ob er das Firmen-Gerät ohne diese Software abgibt, oder ob der Angestellt dann einfach kein Gerät zur Verfügung gestellt bekommt.

Etwas anders ist die Gesetzslage, wenn es um minderjährige und deren Eltern geht. In Deutschland haben Eltern das Recht Spionage-Apps auch gegen den Willen oder ohne das Wissend er Kinder auf deren Handys zu installieren, solange diese unter 18 Jahre alt sind. Allerdings sollten sich Eltern darüber im Klaren sein, dass viele Kinder dies als Vertrauensbruch werten. Somit sollte man vor der Installation gut abwägen, ob dieser Schritt wirklich notwendig ist.

Welche Spionage-Apps sind empfehlenswert?

Die beste Wahl für eine Spionage-Apps ist wahrscheinlich mSpy. Mit der Apps kann man nicht nur den Standort, E-Mails oder Anrufprotokolle überwachen, sondern auch Instant-Messenger wie Skype oder WhatsApp. Zudem hat man Einsicht in installierte Apps, Fotos und Videos und kann, wenn man möchte, auch das Gerät komplett sperren. Vor dem Kauf empfehlen wir dennoch, Erfahrungsberichte zu lesen und Ausspäh-Apps zu vergleichen, um einen Fehlkauf zu vermeiden, was angesichts der hohen Preise für solche Apps sehr ärgerlich sein kann.

Seniorenhandys und ihr Nutzen

Seniorenhandys und ihr Nutzen

Wenn die Augen im Alter nachlassen und auch die Ohren nicht mehr so gut wie früher sind, gibt es einige Aktivitäten, die einem nicht mehr so leicht fallen. Damit man trotzdem zumindest einigermaßen auf dem Stand der aktuellen Technik sein kann, gibt es in vielen Bereichen Geräte, die extra auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Hierzu gehören zum Beispiel Seniorenhandys oder Senioren-Smartphones. Wir haben diese Geräte genauer unter die Lupe genommen und geben einen Überblick über Funktionen und den Nutzen.

Was genau sind Seniorenhandys oder Senioren-Smartphones

Seniorenhandys sind Handys, die sich speziell an ältere Nutzer richten. Diese Geräte verfügen in der Regel über größere Tasten, ein einfacheres Menü und besonders laute Töne. Zudem gibt es bei den meisten Modellen, wie z. B. dem Doro PhoneEasy 508 eine sogenannte „Notruftaste“ über die man in Gefahrensituationen durch einen einzigen Knopfdruck mehrere Kontakte nacheinander anrufen kann. Dadurch soll gewährleistet werden, dass tatsächlch jemand den Anruf entgegennimmt.

An weiteren Funktionen verfügen Seniorenhandys meist nur über die „Basics“: Kalender und Wecker, eine Taschenlampe und ein Telefonbuch in das man meist nicht mehr als 200 Kontakte einspeichern kann.

Senioren-Smartphones, wie z. B. das Doro Liberto 820 oder Doro PhoneEasy 740 sind hingegen deutlich besser ausgestattet. Während Kameras nur bei einigen wenigen Seniorenhandys vorhanden sind, gehören sie bei Senioren-Smartphones, wie bei einem normalen Smartphone, eigentlich standardmäßig dazu. Zudem kann man Senioren-Smartphones sowohl über W-LAN als auch über das mobile Netz surfen und somit zum Beispiel E-Mails unterwegs abrufen. Praktisch ist es, dass einige Senioren-Smartphones mittlerweile mit Android laufen, dadurch kann man alle Apps, die man auf einem normales Smartphone nutzen kann, auch bei diesem Handy installieren uns nutzen.

Besonders an diesen Smartphones ist, dass sie trotzdem sehr einfach strukturiert sind, Bedienoberflächen besonders groß sind und auch diese Geräte über eine Notruftaste verfügen.

Seniorenhandy oder Senioren-Smartphone?

Wer mit dem Gedanken spielt, ein Seniorenhandy oder Smartphone für Senioren zu kaufen, sollte sich zuvor überlegen, welche Funktionen er tatsächlich ebnötigt und was er bereit ist auszugeben. Ein gutes Seniorenhandy kostet nicht mehr als 80 Euro, die Smartphones sind im vergleich deutlisch teuerer, hier muss man mit 200 bis 250 Euro rechnen.

Wenn man sein Mobiltelefon eigentlich nur benutzt um mal jemanden anzurufen oder eine SMS zu verschicken, dann reicht auch ein einfaches Seniorenhandy. Wer allerdings auch unterwegs auf das Internet zugreifen möchte und die ein oder andere App benutzen will, für den könnte sich die Investition in ein Senioren-Smartphone lohnen.

Lohnt es sich ein solches Gerät zu kaufen?

Der Kauf eines Seniorenhandys oder -Smartphones lohnt sich dann, wenn man tatsächlich nicht mehr so gut mit einem herkömmlichen Handy oder Smartphone auskommt. Besonders die großen Tasten und lauten Töne helfen älteren Menschen dabei die Geräte alleine bedienen zu können. Auch die Notruftaste ist sehr praktisch und sorgt bei älteren Menschen für mehr Sicherheit im Alltag. Allerdings sind diese Geräte dafür auch etwas teuerer als normale Handys oder Smartphones, weshalb es sinnvoll ist im Vorfeld zu überlegen, ob man die extra Funktionen tatsächlich braucht.

Mobiles Internet teilweise deutlich schneller als DSL

DSL-Netzausbau schreitet nur sehr langsam voran

Immer noch gibt es hunderttausende Menschen, bei denen kein DSL verfügbar ist. Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, dass das Internet mittlerweile aus unserem Leben kaum wegzudenken ist und oftmals gar Voraussetzung (beziehungsweise zumindest erleichternd) um an diversen sozialen Aktivitäten teilnehmen zu können. Vor allem in ländlichen Gegenden gibt es immer noch viele Menschen, die keinen Zugriff auf schnelles Internet, einen Breitbandzugang haben. Auch die Geschwindigkeiten des DSL-Zugangs in den Gebieten, in denen dieser vorhanden ist, variieren sehr strak.

Anders sieht es hingegen im Bereich des mobilen Internets aus. Der recht neue Standard LTE, der zur 4. Netzgeneration gezählt wird, ist auf dem Vormarsch und Anbieter treiben den Ausbau effektiv voran. Dies führt dazu, dass in einigen Gegenden das mobile Internet mit LTE tatsächlich deutlich schneller ist als die herkömmliche DSL-Verbindung. Zwar hat die Bundesregierung Pläne gemacht, nach denen die letzten Lücken in der Breitbandversorgung innerhalb der nächsten 1 bis 2 Jahre geschlossen werden sollen, bis dahin müssen Betroffene sich jedoch selber um eine Lösung bemühen.

LTE als DSL-Ersatz

Möglich ist es nun natrürlich statt eines normalen DSL-Vertrags bei Anbietern wie der Telekom oder Vodafon einen LTE-Vertrag abzuschließen. Allerdings gibt es hier einen kleinen aber gemeinen Stolperstein: Während es sich bei DSL-Vertägen in der Regel um echte Flatrates handelt, beinhalten LTE-Vertäge in den meisten Fällen eine Drosselung, wenn man ein bestimmtes Datenvolumen verbraucht hat. Oftmals reicht dieses Datenvolumen nicht um jeden Tag einen Film zu streamen oder regelmäßig große Datenmengen herunterzuladen.

Somit bekommt man bei einem LTE-Vertrag zwar schnelles Internet, dieses jedoch nur bis zu einer bestimmten Datenmenge. Hat man diese Grenze erreicht, wird das Tempo gedrosselt und man suft mit einer deutlich langsameren Verbindung. Von daher ist es meist sinnvoller eine langsamere DSL-Verbindung zu nutzen und eine DSL-Flatrate zu buchen. Hier hat man zwar eine etwas langsamere Grundgeschwindigkeit, behält diese jedoch auch dann, wenn man über bestimmte Datenvolumen hinauskommt.

Hybridverträge

Um diese Drosselung zu umgehen, bietet die Telekom mittlerweile sogenannte Hybridverträge an. Hierbei werden LTE und DSL kombiniert, sodass die Geschwindigkeit steigt, dabei aber das Datenvolumen wie bei einem DSL-Vertrag nicht begrenzt ist. Nachteil hierbei ist jedoch, dass diese Verträge momentan noch recht teuer sind.

Insgesamt zeigt sich, dass der Netzausbau auch in Zukunft Thema sein sollte und Netzbetreiber verpflichtet sein sollten auch entlegene Regionen mit den schnellen Standards zu versorgen. Nur weil eine neue Technik mehr Profit verspricht, dürfen ältere Techniken nicht einfach vergessen werden.