Wissenschaftler beweisen Einfluss von Handys auf Hirnzellen September 3, 2007 | 01:56 pm
Wissenschaftler beweisen Einfluss von Handys auf Hirnzellen

Verursachen Handys Krebs? Diese Frage beschäftigt die Gemüter seit der Erfindung der Mobiltelefonie und ständig erscheinen neue Studien, die das eine oder das andere aussagen. Forscher des israelischen Weizmann Institute of Science haben nun nachgewiesen, dass Handy-Strahlungen, auch wenn sie nur kurz und in geringer Intensität auf das Gehirn einwirken, Veränderungen hervorrufen können. Diese könnten mit dem Entstehen von Krebs in Verbindung gebracht werden, wie Silicon.de schreibt.

Doch ein wirklicher Durchbruch ist diese Erkenntnis offensichtlich nicht, handelt es sich doch eher um ein weiteres Indiz für eine Gesundheitsgefährdung durch Handytelefonie. So formuliert es auch Silicon.de:

Diese Studie ist nicht die erste wissenschaftliche erhebung, die zwar kein Gesundheitsriko beweisen kann, jedoch zumindest ein Indiz für ein gesteigertes Risiko liefert. Eine groß angelegte Untersuchung aus Schweden etwa, zeigt wie Ärzte aus dem fränkischen Naila, zumindest einen Zusammenhang.

Die österreichische Ärztekammer vergleicht die Gefahren, die von Handys und deren Strahlungen ausgehen mit der Gefährlichkeit eines Sonnenbrandes und fordert eine entsprechende Kennzeichnung der Mobilgeräte.

Unabhängig von den einzelnen Studien, zu denen es immer auch Gegenargumente gibt, macht es sicherlich Sinn, beim Kauf eines Handys auf einen niedrigen SAR-Wert zu achten und das Gerät nach Möglichkeit nicht in der Hosentasche herumzutragen … sicher ist sicher.


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