
Wird das Handy der Zukunft auf Wasserstoffbasis betrieben? Diese Frage kann man sich neuerdings stellen, denn der erste Protoyp wurde vom japanischen Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo gemeinsam mit Aquafairy entwickelt. Computerwelt.at schreibt hierzu:
Das Gerät wiegt 45 Gramm und hat eine Ausgangsleistung von 2 Watt. Damit sei die Brennstoffzelle doppelt so leistungsfähig und nur ein Viertel so groß wie die Brennstoffzelle auf Methanolbasis, die von NTT DoCoMo und Fujitsu im vergangenen Jahr präsentiert worden war.
Auf Pressetext.de wird diese Meldung noch ergänzt:
Bei den Mobiltelefonen der dritten Generation ist der Energieverbrauch ein entscheidendes Kriterium. Videotelefonie und die immer zahlreicher werdenden 3G-Funktionen der Geräte verbrauchen viel Energie und stellen die Entwickler der Akkus vor neue Herausforderungen. NTT DoCoMo will diesen Anforderungen mit der Entwicklung von leistungsfähigeren Akkus und kleinen, mobilen Brennstoffzellen Rechnung tragen. Das Unternehmen sieht die Wasser-Brennstoffzelle vorerst als Laufzeitverlängerung für die in Handys weit verbreiteten Lithium-Ionen-Batterien. Nach dem Prototypen des Ladegeräts wollen die beiden Unternehmen nun gemeinsam einen akku-Ersatz auf Basis einer Wasserstoff-Brennstoffzelle entwickeln.
Wie die neue Technologie genau funktioniert, zeigt ein PDF, dass auf der Webseite von NTT DoKoMo runtergeladen werden kann.