
20 Softwareplattformen für nur einen Anbieter – kein Wunder, dass Vodafone diese Zahl auf nurmehr drei reduzieren möchte. Und ebenfalls kein Wunder, dass diese drei Plätze als Lieferant eines betriebssystem heiß umkämpft waren. Nun ist es raus: Neben Linux und Symbian/Series60 wird auch Microsoft mit im Boot sitzen.
Der Grund: "Vodafone versucht, seine eigene Marke vor die der Handyhersteller zu stellen. Dazu müssen sie Services anbieten und selbst Softwareentwickler werden", sagt die Expertin [Jessica Figueras von Ovum]. "Aber wenn sie Anwendungen für Verbraucher auf 20 verschiedenen Plattformen bereitstellen, bringt das massive Kostenprobleme und Komplexität.", wie Computerwoche schreibt.
Auch Inside-Handy greift dieses Thema auf: Das erste Handy, das auf Basis dieser Vereinbarung in den Handel komme, werde von Samsung hergestellt. Dabei dürfte es sich vermutlich um das Samsung SGH-I760 handeln, das mit Windows Mobile ausgestattet ist..
Ferner ist davon auszugehen, dass sich Hersteller wie Motorola, Sony Ericsson, Sagem und andere auf die geänderte Strategie bei Vodafone einstellen, um ihre Geräte weiterhin dort unterbringen zu können …