USA: Predator versus Handynutzer
abgelegt im Archiv News am 05.05.08

© James Gordon
Sieht sie nicht gruselig aus? Und auch bei näherem Hinsehen kann ich der US-amerikanischen Kampfdrohne "Predator" wenig Sympathie abgewinnen. Allein der Name: Übersetzt ins Deutsche soviel wie "Raubtier". Und die Opfer dieses Raubtiers aus Stahl und Elektronik sollen in Zukunft die HandynutzerInnen sein.
Konkret berichtet der Spiegel darüber, dass der Hersteller Northrop grumman seine Drohnen künftig mit erweiterten Funktionen liefert:
Northrop Grumman soll die unbenannten Flieger im Auftrag der US-Luftstreitkräfte mit einem System namens "ASIP-2C" aufrüsten, das unter anderem weitgehende Mobilfunk-Überwachung ermöglicht
Man mag nun gespannt sein, was im Falle eines falschen Wortes geschieht. Im Fall des gesuchten Terroristen Kaid Ali Bin Sinian al-Harethi wurde die Drohne ja bereits als Killer-Instrument genutzt. Folgt so etwas nun auch bei der Verwendung falscher Codeworte am Telefon? Immerhin können die Drohnen 24 Stunden in der Luft bleiben und haben eine Reichweite von 740 Kilometern.
Ich stelle mir das gerade vor, dass zwei Personen einfach nur über Terrorismus plaudern und ...... Oder wie es der Spiegel formuliert:
Im Klartext heißt das wohl: Ein falsches Wort am Telefon und die Hellfire-Rakete wird gezündet.
Zukunftsmusik?

© James Gordon
Permalink: USA: Predator versus Handynutzer
Tags: Drohne USA Armee Handy Abhörung Northrop
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