
Die Deutsche Telekom bzw. T-Com plant eine Großoffensive im Mobilfunkbereich. Winfuture berichtet hierzu:
Das T-One getaufte Gerät wird an die DSL-Buchse angeschlossen und nutzt immer den günstigsten Weg, um eine Verbindung herzustellen.
Befindet man sich in den heimischen vier Wänden, so wird über den WLAN-Router eine Verbindung hergestellt und der Kunde telefoniert über die 9,95 Euro teure VoIP-Flatrate. Unterwegs wird versucht, eine Verbindung zu einem der 7500 Telekom-Hotspots herzustellen. Sollte dies nicht möglich sein, wird auf das T-Mobile Netz zurückgegriffen.
An den DSL-Anschluss sollen sich bis zur vier T-One Geräte anschließen lassen, so dass beispielsweise jedes Familienmitglied sein eigenes Festnetztelefon und Handy zugleich besitzt, jedes mit einer eigenen Rufnummer. Es können bis zu zwei Leute gleichzeitig telefonieren. Dementsprechend lässt sich auch die VoIP-Flatrate von zwei Personen gleichzeitig nutzen.
Bei Portel lesen wir:
"Je mehr Familienmitglieder über T-One telefonieren, umso günstiger wird es", sagt T-One-Projektleiter Volker binder der Wirtschaftswoche. T-Com-Chef Walter Raizner will das neue Festnetztelefon, das der Kunde wie ein Handy mitnehmen und überall nutzen kann, kurz nach den Sommerferien präsentieren. [...] Bis Ende 2007 will Raizner 500.000 T-One-Kunden gewinnen.
Klingt ja spannend. Doch frage ich mich, ob die T-Com den bereits erlittenen Imageschaden der Vergangenheit wieder wettmachen und bereits verlorene KundInnen zurückgewinnen kann.