
Eine neue Technik soll künftig Handys vor unbefugten NutzerInnen schützen. Zu diesem Zwecke hat die japanische Elektronikfirma OKI ein System entwickelt, mit dem eine einfache Handycam die Iris des jeweiligen Benutzers erkennen und verifizieren kann.
Darüberhinaus ist es, einem Bericht bei Verivox zufolge, möglich, auch andere Kleingeräte mit eingebauter Kamera ausgerüstet werden. Dazu müsse nur zuvor ein Programm installiert werden.
Offensichtlich scheint gerade Japan in Sachen Handydiebstähle besondere Ängste zu haben, wenngleich diese nicht wirklich durch die relativ niedrige Diebstahlstatistik gerechtfertigt ist. Allerdings benutzen viele Menschen in Japan ihr Handy auch, um damit wie mit einer Kreditkarte zu bezahlen. , wie der Tagesspiegel berichtet.
Ich frage mich nur, was passiert, wenn jemand einen Unfall hat und nicht selber mit dem Handy Hilfe rufen kann. Scheitert der Notruf dann an der falschen Iris? Und: Wenn jemand ein Handy rauben will, ist es doch ein Leichtes, dieses vorher freischalten zu lassen, wenn wir überhaupt mal unterstellen, dass das Gerät vorher ausgeschaltet war.
Offen gestanden sehe ich nicht so recht den Sinn in dieser Neuentwicklung….