
Die Zeiten, in denen Handy lediglich mit schnöden Buchstaben- und Zahlenkombinationen benannt wurden, scheinen mehr und mehr vorbei zu sein. Aktuelles Beispiel ist das Samsung Jet oder – der Vollständigkeit halber – das Samsung S8000 Jet. Und das "Jet" im Namen ist durchaus Programm, denn ein 800 MHz-Prozessor sorgt hier für Highspeed,
Im Mittelpunkt des Koreaners steht jedoch die neu designte Oberfläche Touch Wiz 2.0. Sie ist als eine interessante 3D-Umgebung konzipiert. So zeigt sich beispielsweise das Medienmenü als ein Würfel, dessen sechs Seiten mit unterschiedlichen Multimedia-Features wie Fotoalbum, MP3-Player, Radio oder Spiele ausgestattet ist.
Das schreibt Chip.de und offensichtlich ist ausreichend Platz, um gleich 30 verschiedene Widgets zu installieren – so man diese denn nutzen möchte.
Dazu kommen dann noch einige "Alleinstellungsmerkmale", wenn man es so nennen will. Beispiel ist "Smart Unlock" und das geht so:
Ist die Tastensperre aktiviert, kann der Nutzer sie aufheben und sofort eine Anwendung starten, indem er einen, von ihm vorher selbst festgelegten Buchstaben aufs Display zeichnet, z.B. "K" für Kamera.
Ob das wirklich so praktisch ist, wie in dem Artikel angegeben, möchte ich mal offen lassen, doch die übrigen Features können sich wahrlich sehen lassen. Ich erlaube mir, einfach mal tabellarisch aufzuzählen:
UMTS mit HSDPA (3,6 Mbit/s), WLAN, 5-Megapixel-Kamera, stromsparendes AMOLED-Display, MP3-Player, 8 GByte interner Speicher und GPS-Navigation mit A-GPS., dazu ein eigener Browser namens Dolfin und das alles bei einem Gewicht von gerade einmal 110 Gramm.
Wäre nicht der hohe Einstiegspreis von 499 Euro bzw. 549 Euro (mit Kartenmaterial) – das "Jet" wäre garantiert einer der neuen Stars am Handy-Himmel. So wird sich zeigen, ob sich der Koreaner gegen die Konkurrenz behaupten kann.