
Der Rheinländer kennt eine so genannte Universalfrage, die im Falle des neuen Samsung C5212 mitten ins Schwarze trifft: "Wat soll dä Quatsch?". Genau das habe ich mich angesichts dieses Dual-SIM-Handys auch gefragt, was vor allem daran liegt, dass die mehrfache Nutzung des Geräts durch Dualband-GSM wieder erheblich eingeschränkt wird.
Doch der Reihe nach, denn Golem.de hat den Koreaner genauer unter die Lupe genommen und so erfahren wir, dass neben Dualband-GSM auch EDGE und GPRS mit an Bord sind:
Für die Anzeige steht ein 2,2 Zoll großer TFT-Touchscreen bereit, auf dem bei einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln bis zu 262.144 Farben dargestellt werden. Für Fotoaufnahmen gibt es eine 1,3-Megapixel-Kamera mit 4fach-Digital-Zoom und Serienbildaufnahme. Ein Fotolicht gibt es wohl nicht. Mit der Kamera lassen sich Videos aufnehmen, die dann mit einer Auflösung von 176 x 144 Pixeln aufgezeichnet werden.
Standard halt, der auch vom UKW-Radio und Mediaplayer nicht unter- oder überboten wird. Doch liebe Leute von Samsung: der Sinn eines Dual-SIM-Handys ist es unter anderem, dass im Urlaub Prepaid telefoniert werden kann. Das spart Geld aber natürlich nur dann, wenn das GSM-Netz kompatibel ist.
Warum also kein Quad- bzw. Triband einbauen, was ja bei vielen anderen Handys sowieso schon Standard ist? Liegt es an der sowieso geringen Sprechleistung von vier Stunden? Wohl kaum! Und auch der Preis von 249 Euro ist nicht gerade sooo günstig, als dass es das Fehlen derart wichtiger Funktionen übertünchen könnte.
Meiner Meinung nach ist dieses Handy ein Flop, der leicht zu vermeiden gewesen wäre.