Rundum wasserdicht: Das Fujitsu F703i Februar 1, 2007 | 01:25 pm
Rundum wasserdicht: Das Fujitsu F703i

Was haben Alibis, Armbanduhren und Mobiltelefone gemeinsam? Richtig: Alle drei können wasserdicht sein. Denn der Handyhersteller Fujitsu hat in Japan sein neues F703i vorgestellt, mit dem man bei Bedarf auch auf Tauchgang gehen kann.

Fujitsu F703i loves water, so titelt Uberphones und liefert auch gleich ein paar Werbefotos, in denen das Gerät in der Badewanne oder unter dem Wasserhahn gezeigt wird.

Ein wenig informativer ist da der Bericht auf golem.de. Hier lesen wir:

Das Handy ist mit einem 2,2-Zoll-TFT-Display ausgestattet, das bis zu 262.144 Farben anzeigt. Zur Auflösung des Minibildschirms machte der Hersteller keine Angaben. Der integrierte MP3-Player spielt WMA-Dateien ab, das Handy lässt sich mit der Musikbörse Napster verbinden und Songs von dort herunterladen. Ferner befinden sich eine 1,3-Megapixel-Kamera mit CMOS-Sensor sowie eine zweite Kamera ebenfalls mit CMOS-Sensor mit 110.00 Pixeln Auflösung sowie ein E-Mail-Client an Bord.

Das ist ja schon mal grundsolide für das 100 x 48 x 17,9 mm große und 109 Gramm schwere Klapphandy. Weiter heißt es:

Der Datenabgleich mit dem PC erfolgt via USB, zur Speichererweiterung steht ein Micro-SD-Kartenschacht zur Verfügung. Die Größe des internen Speichers ist nicht bekannt. Die Stand-by-Zeit des F703i gibt NTT DoCoMo mit 17,5 Tagen an, Gespräche sollen 5 Stunden lang möglich sein.

Doch frage ich mich, welchen Zweck ein wasserdichtes Handy hat. Unter Wasser kann man nun einmal nicht telefonieren. Und offen gestanden halte ich auch die Badewanne für keinen guten Ort, um Telefonate zu führen. Schließlich will man an diesem Ort doch eher entspannen.

Aber sei´s drum: Auch diese Geschäftsidee wird sicherlich ihre Fans finden …


5 Responses to “Rundum wasserdicht: Das Fujitsu F703i”

  1. Alex Says:

    Wo gibt es das Handy zu kaufen?

  2. j.meyer Says:

    Wem aufgrund von Luftfeuchtigkeit schoneinmal ein PDA in Japan kaputt gegangen ist, der weiß wozu er wasserdichte Handys braucht. Bevor sie bewerten, denken sie lieber einmal darüber nach, von wo der Großteil der Mobilen Geräte her stammt Herr Römer. In Deutschland gehen Geräte wegen der klimatisch trockeneren Bedingungen einfach weniger oft kaputt. Sogar Autos die nach Japan geliefert werden haben Probleme mit der Elektronik in Japan. Weil die Hersteller am wichtigsten sparen. Es wäre alles gar kein Problem wenn die Hersteller beachten würden das die Elektrogeräte überall benutzt werden, nicht ur daheim. Da haben uns die Asiaten einiges Voraus.

  3. Christoph Römer Says:

    @j.meyer: Herzlichen Dank für den umfangreichen Kommentar. Offensichtlich habe ich mich in meinem Posting unklar ausgedrückt, denn eine Wertung kann ich dort beim besten Willen nicht finden. Unser Weblog richtet sich in erster Linie an KundInnen innerhalb des deutschssprachigen Raums. Und da gehe ich einfach mal davon aus, dass diejenigen, die PDA-Probleme in Japan hatten, in der Minderzahl sind. Doch wie ich schon im Posting angemerkt habe: Es gibt – wie auch durch Ihren Kommentar belegt wird – durchaus Personen, die ein solches Handy benötigen.

  4. Parys Says:

    Eine Entdeckung für uns – DANKE. Bisher Motorola war unser Firmenhandy und dadurch haben wir im letzen Jahr vier davon durch Wasser-, Feuchtigkeitsschäden verloren. Reklamationen waren eine Zumutung. Da hat sich Motorola richtig darauf spezialisiert abzulehnen. WIR STEIGEN UM!

  5. Jan Says:

    So ein Handy hat Anwendungen: Als Jollensegler mit gekentertem und beschädigtem Boot in der Mitte vom See oder im Fahrwasser sehr praktisch. Genau deswegen suche ich ein wasserdichtes Handy.

Hinterlasse eine Antwort


Impressum