Psychiatrische Hilfe für MAIDS-Kranke Januar 24, 2007 | 12:20 pm
Psychiatrische Hilfe für MAIDS-Kranke

Noch vor ein paar Tagen hatte ich hier die Frage aufgeworfen, ob es sich bei MAIDS nur um einen Hype oder um ein wirklich ernstzunehmendes Phänomen handelt. Glaubt man der Carl Friedrich Flemming Klinik in Schwerin, so scheint es die "Mediensucht" tatsächlich zu geben. In dem Krankenhaus werden neben der Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit, der Behandlung v. pathologischem Spielen und der Therapie von chronisch mehrfachgeschädigten Abhängigkeitserkrankten neuerdings auch eine Beratungsstelle für Abhängige von Computerspielen, Handy-Spielen oder dem Internet eingerichtet.

Das berichtet das Handelsblatt und liefert auch schon eine Einschätzung des Geschäftsführers der Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern, Peter Grosch:

In Deutschland gibt es Grosch zufolge schätzungsweise eine Million mediensüchtige Kinder und Erwachsene. Die Sucht äußere sich unter anderem im exzessiven Computerspiel. Im vergangenen halben Jahr sei man massiv auf das Problem aufmerksam geworden – unter anderem in Rehakliniken, die fettsüchtige Kinder betreuen.

Ob indes die zwei für dieses Problem abgestellten Psychiater daran etwas ändern können, wage ich zu bezweifeln.


One Response to “Psychiatrische Hilfe für MAIDS-Kranke”

  1. Martin Fickinger Says:

    Zitat aus: Bistdufrei.de – Bedienungsanleitung für die persönliche (R)Evolution

    Das Fernsehen ist heute der Hauptvertreter der Massenmedien. Sicherlich ist es das wichtigste Instrument zur Wiederholung und Fixierung der bestehenden Zustände. Dass Fernsehen an sich schon dazu verleitet, es falsch zu benutzen, liegt an der intensiven Sinnesansprache bei gleichzeitiger körperlicher Passivität. Man befindet sich beim Fernsehen in einem rein konsumierenden Zustand, der kein teilnehmendes eigenes Handeln zulässt. Dass es den einzelnen Sendern um Einschaltquoten geht, bedeutet nicht weniger, als den schwächsten Punkt der Anfälligkeit der Zuschauer zu finden, um sie zu irgendetwas Nutzlosem zu verleiten. Schon diese Tatsache allein führt den Wunsch von Politikern, Erziehern oder gar den janusköpfigen Sprechern des kommerziellen Fernsehens selbst, das Fernsehen möge bedacht benutzt werden, weitgehend ad absurdum. Die gesellschaftliche Wahrheit sieht wohl so aus, dass wir uns immer weiter in die Gefangenschaft vorgefertigter Meinungen begeben.

    Individuell gesehen, treten die Fallen des Fernsehens deutlich in zu langem Konsum auf, dem wahllosen Aneinanderreihen von Filmen, Unterhaltungssendungen und Infotainement. Die Motivation besteht nicht mehr darin, etwas zu erleben oder zu unternehmen, man möchte häufig nur abschalten. Die Animation des Tages wird im Betrachten standardisierter Meinungen über andere fortgesetzt.

    Herzliche Grüße

    http://vorleser.blog.de

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