Pssst … das Handy als Geheimnisträger März 8, 2007 | 02:29 pm
Pssst ... das Handy als Geheimnisträger

Unter der Überschrift Sicheres Management von Geheimnissen auf mobilen Endgeräten bietet MobileSitter einen neuartigen Service.

Leiden auch Sie darunter, dass Sie unzählige Zugangscodes und Passwörter im Kopf behalten müssen und sich diese oftmals nur schwer merken können? Abhilfe schafft da eine neue Software des Fraunhofer Instituts. infocomma schreibt hierzu:

Mit dem MobileSitter muss der Nutzer sich nur noch ein Master-Passwort merken, um alle seine PINs und Passwörter, ja sogar TANs und i-TANs sowie Log-In-Informationen, sicher zur verwalten.

Auf den ersten Blick ist das Ganze natürlich ein Risiko, denn was passiert, wenn das Handy gehackt wird? Doch auch darauf haben die Entwickler offensichtlich eine Antwort:

Um die wichtigen Informationen auch bei Verlust des Handys zu schützen, haben die Forscher ein neues Verfahren entwickelt, das auf dem weltweit anerkannten Verschlüsselungsverfahren AES 128 basiert und bereits zum Patent angemeldet wurde. "Als Angreifer kann man die verschlüsselten Daten eines Handys leicht von einem Mobiltelefon auf einen Rechner übertragen und dort mit speziellen Hackertools Hunderttausende Master-Passwörter innerhalb einer Sekunde ausprobieren", so Wolf. "Wenn der Angreifer feststellen kann, ob ein getestetes Master-Passwort falsch oder richtig war, wie dies bei anderen Produkten oftmals der Fall ist, kann er unter Umständen das korrekte Master-Passwort ermitteln und somit an alle Geheimkombinationen gelangen."

Doch gibt es keine Fehlermeldung, wenn ein falsches Masterpasswort eingegeben wurde, sondern es eneriert falsche Passwörter, die jedoch nicht als solche zu erkennen sind. "Ein Angreifer, der das richtige Geheimnis nicht kennt, kann also nicht erkennen, dass es falsche Codes sind," so Wolf, "ganz gleich, ob es sich um TANs, TAN-Listen, PINs oder Passwörter handelt."

Eine erfindung, für die sich die Investition von rund zehn Euro sicherlich lohnt, denn im Handy sind die Daten garantiert sicherer aufgehoben, als auf einem Notizzettel.


One Response to “Pssst … das Handy als Geheimnisträger”

  1. Stef Says:

    Das konnte mein SonyEricsson T610 schon vor Jahren.

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