OpenSource mit coolem Namen: Das Neo Freerunner
abgelegt im Archiv Handys am 05.01.08
Das ist mal ein gelungener Name für ein Mobiltelefon. Anstelle eines kryptischen Buchstaben- und Zahlencodes hat OpenMoko sein neues OpenSource Handy auf den wohlklingenden Namen "Neo freerunner" getauft. Und bei Inside-Handy heißt es:
Das besondere an den Telefonen ist, dass der Hersteller Openmoko darauf einen freie Software installiert, deren Quelltext frei zugänglich ist und verändert werden darf.
Das mag für Technik-Laien zunächst einmal wenig einladend wirken, doch kann man davon ausgehen, dass schon bald diverse Anleitungen zum "Pimpen" des eigenen Handys im Netz auftauchen.
In technischer Hinsicht hat sich gegenüber dem Vorläufer Neo 1973 nicht allzu viel getan, wenn man mal vom 2D/3D Grafikchip, dem schnelleren Prozessor und dem integrierten WLAN-Chip und Bewegungssensoren absieht.
Wer weiß, ob sich die OpenMoko Geräte nicht klammheimlich als die neuen Trendsetter im Mobilfunkbereich erweisen. Denn wenn ich mir ansehe, wie viele Hacker sich mittlerweile am iPhone versuchen, so scheint durchaus Interesse an Individualisierung eines Handys zu bestehen. Beim Neo Freerunner muss man nicht erst Sicherheitssperren knacken, sondern kann von vornherein nach Lust und Laune herumexperimentieren.
Für Nerds ein absolutes "must have" und auch für Laien nicht uninteressant ... oder könnten Sie sich nicht vorstellen, ein wirklich eigenes und selbst aufgesetztes Handy zu besitzen?

Tags: Open Source Neo Freerunner Open Moko Handy
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Wong
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