
Armes armes Festnetz. War die Technologie vor rund zehn Jahren noch fast alternativ die Nummer Eins in der Telekommunikation, so hagelt es mittlerweile aus allen Ecken und Enden Angriffe. Der aktuelle Streich kommt vom britischen Telekommunikationsanbieter O2. Der Konzern plant, in britischen Großraumbüros kleine Picozellen zu installieren, die den UMTS-Empfang verbessern.
Das Angebot ist Teil der Festnetz-Handy-Konvergenz-Strategie, mit der der Mobilfunk-Konzern versucht, in Büros das Handy als Festnetzersatz zu etablieren., wie das Internet-Magazin berichtet.
Das Prinzip ist dabei eine Art Mini-UMTS-Netz, das alle Funkdaten innerhalb des Büros sammelt und nach außen sendet. Klar, dass in diesem Bereich auch Kritiker auftreten und die erhöhte Strahlungsbelastung kritisieren. Auf der anderen Seite strahlen ja auch DECT-Telefone, die durch diese Technologie ersetzt würden und ein Handy hat sowieso jeder in der Tasche.
Zum konkreten Angebot hat golem.de weitere Infos:
Die Box soll etwas weniger als 100,- Euro kosten, derzeit suchen die Briten Partner, die die Picozellen-Box in ihren Geschäftsräumen ausprobieren. Eine Nachfrage von Golem.de bei O2 in Deutschland hat ergeben, dass man hier zu Lande erst einmal abwarten will, wie das Projekt in Großbritannien akzeptiert wird.