
© -Marlith-
Ich beginnen dieses Posting gleich mal mit dem letzten Satz des zitierten Artikels: Das neue System wurde aufgrund von Wünschen aus der Bevölkerung gestartet. – so heißt es bei Xonio und irgendwie klingt das für mich wie eine Rechtfertigung. Denn so effektiv die Idee ist – ein wenig seltsam ist es in meinen Augen schon, wenn sämtliche new Yorker BürgerInnen Detektiv spielen.
Doch der Reihe nach. Seit einigen Tagen ist es im Big Apple möglich, Straftaten mit dem Handy zu dokumentieren und die Fotos bzw. Videos unmittelbar auf einen Server der Polizei zu übertragen. Dazu ist es lediglich nötig, eine Notrufnummer anzurufen, von wo aus die gesamten Informationen für die Datenübertragung gegeben werden.
Im nächsten Schritt soll die so entstehende Datenbank auch in den Streifenwagen sichtbar gemacht werden, sodass die Verbrecherjagd noch ein wenig erfolgreicher ist.
Eigentlich eine nachvollziehbare Initiative, deren Erfolg aber auch davon abhängt, wie viele bzw. wie wenige BürgerInnen nicht wahllos ihre Nachbarn denunzieren und jede Lappalie vereinfacht weitermelden.