
Eigentlich kennt man das finnische Unternehmen Nokia ja eher als Hersteller für Hardware, vulgo: Handys, bei denen Nokia einen Marktanteil von mehr als 35 Prozent hat. Doch glaubt man einem Artikel im Spiegel, so setzen die finnen künftig auf Inhalt statt Hardware und richten sich neu aus.
So wird in dem Artikel die Firmengeschichte der letzten 100 Jahre erzählt und herausgestellt, dass sich Nokia immer wieder neu erfunden hat:
Angesichts der im Rückblick durchaus abwechslungsreichen Firmengeschichte scheint auch eine Neuausrichtung der Konzerngeschäfte nicht mehr als unerhörte Neuerung. Die Handy-Produktion könnte in dieser Lesart sogar nur eine Phase sein, die 1963 begann und deren Ende sich bereits ankündigt: Denn der Markt für Mobiltelefone gilt trotz iPhone-Hype und immer neuen Multimedia-Gadgets als relativ ausgereizt.
Nun also Inhalte und mit dem Kauf von Navteq, Enpocket und dem Ausbau der N-Gage-Serie sowie des Video-Centers haben die Finnen schon erste Schritte in die neue Richtung unternommen.
Ich kann mir indes nicht vorstellen, dass Nokia deswegen auf das Hardware-Geschäft verzichten wird. Denn wer lässt sich schon eine Marktführerschaft nehmen …