
Das Stuttgarter Unternehmen Debitel hat das Kopf-an-Kopf Rennen um die Pole Position im Handy-TV erst einmal für sich entschieden. Am 31.Mai nahm in Berlin, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart das erste mobile TV seinen betrieb auf. Städte wie Hamburg, Hannover und Gelsenkirchen sollen in Kürze folgen. Die Planungen sehen vor, dass bis zum Jahr 2007 75 Prozent der Bevölkerung Zugang zu den mobilen TV-Diensten haben sollen.
Bereits am 29.Mai hatten die vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone D2, E-Plus und O2 ein Pilotprojekt, basierend auf der DVB-H Technologie, gestartet. Diese soll deutlich mehr Kanäle zulassen, als das von Debitel verwendete DMB. Via DMB lassen sich zurzeit gerade mal vier TV-Programme auf den Bildschirm bringen. Neben ZDF und N24 sind dies zwei speziell für den Handybedarf produzierte Unterhaltungsprogramme von SAT1 und PRO7.
Fraglich ist nur, wer die Kunden für Handy-TV sind. Denn auf solch kleinen Bildschirmen fällt es dann doch schwer, ein vernünftiges Bild zu erkennen. Und wer guckt sich schon einen Kinofilm oder ein Fußballspiel übers Handy an? Ich bin mal gespannt, ob diese Idee Erfolg hat ….
Quelle: FAZ