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Handys
von Christoph Römer am 15.04.08

Fangen wir mal mit den Hardfacts an: Die liefert so ziemlich jedes Handy-Portal und stellvertretend sei ZDnet zitiert:
Das US-Unternehmen Hop-on hat angekündigt, dass sein Wegwerf-Handy künftig auch auf dem europäischen Markt erhältlich sein wird. Ein europäisches Unternehmen habe eine Bestellung von 10.000 Stück in Auftrag gegeben, teilte der Hersteller mit, ohne den Besteller zu nennen.
Kostenpunkt: 13 Euro und für Touristen oder als eine Art Backup, falls das eigenen Handy mal den geist aufgibt. So weit , so gut und auch der Preis ist angesichts fehlenden Displays und einer Reduzierung auf die Basisfunktionen völlig okay.
Wenn, ja wenn das Gerät auch wirklich eine Weile genutzt wird. Denn wozu ein Handy herstellen, dass dann nur Müll produziert und sofort weg geworfen wird. Das ist nach meinem Dafürhalten der Gipfel des schlechten Geschmacks und hat mit Nachhaltigkeit mal so gar nichts zu tun. Mein Verdacht nährt sich durch Sätze wie:
In den USA werden die Einweg-Handys für das Mobilfunknetz von Verizon verkauft. Die Geräte haben ein bestimmtes Prepaid-Guthaben. Ist dieses verbraucht, wirft der Nutzer das Gerät weg und kauft sich ein neues.
Was soll das? Dann doch lieber ein Gerät wie das Moto F3 von Motorola: Kostet 25 Euro und kann auch nicht viel. Aber wegschmeißen würde ich meines niemals ...
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