
Um ehrlich zu sein: Ich hatte noch nie Probleme mit Handyviren und kenne auch niemanden, dem solches bereits wiederfahren ist. Das mag daran liegen, dass ich weder Handygames noch Klingeltöne runterlade, doch vermute ich, dass das einer Vielzahl erwachsener Menschen so geht. Warum ich das alles schreibe? Nun, weil ich es mir kaum erklären kann, dass nur ein Fünftel der Handynutzer noch nie Virenprobleme hatten. Bei Networld.at lesen wir, dass sich
einer neuen McAfee-Studie zufolge über 80 Prozent der Mobilfunker sich bereits mit Infektionen mobiler Endgeräte auseinandersetzen müssen.
Klar, die Studie kommt von einem Hersteller von Anti-Viren-Software. Weiter heißt es in dem Artikel, dass Handykunden erwarten, dass ihre Probleme von seiten des jeweiligen Providers gelöst werden:
"Kunden erwarten sich, dass eine Sicherheitslösung bereits auf dem Gerät vorhanden ist oder über den Netzbetreiber freigeschaltet werden kann"
Ein Alternative bietet McAfee mit einem neuen Sicherheitskonzept:
Um die Anforderungen des Marktes besser bedienen zu können, hat McAfee ein neues Sicherheits-Framework ins Portfolio aufgenommen, das unter der Bezeichnung "Mobile Security Risk Management" angeboten wird. Über die modulare, dreigliedrige Lösung können Provider entscheiden, welchen Bereich sie innerhalb des eigenen Netzes absichern wollen.
Mich würde trotzdem mal interessieren: Hat einer der LeserInnen jemals Probleme mit Handyviren gehabt oder handelt es sich hier eher um unnötige Panikmache? Kommentare sind herzlich willkommen!