Handy-Beamer vor dem Durchbruch? Juni 4, 2007 | 01:24 pm
Handy-Beamer vor dem Durchbruch?

Haben die Handys der Zukunft künftig einen eingebauten Beamer an Bord? Glaubt man der österreichischen Presse, so lautet die Antwort "Ja", denn das US-Unternehmen Corning hat die Entwicklung von miniaturisierten Laserdioden in der Farbe Grün bekannt gegeben. Die Dioden sind die entscheidenden Komponenten bei der Konstruktion von Mini-Beamern, die künftig in Handys oder PDAs verbaut werden sollen.

Ein Mini-Beamer wiederum würden vermutlich den Durchbruch für Handy-TV und Handy-Video ebnen, denn:

Die Mini-Beamer sollen weniger als sieben Millimeter dick sein und Bilder in DVD-Qualität projizieren können.

Der Haken an der Sache ist momentan jedoch noch die Größe. Denn trotz der Bezeichnung Mini-Beamer sind die Geräte mindestens so groß wie eine Streichholzschachtel:

"Der Einbau in Mobiltelefone wird noch einige Zeit auf sich warten lassen", ist [Peter] Schreiber [wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF)] überzeugt. Mit aktuell verfügbaren Komponenten sind Geräte in der Größe einer Zigarettenschachtel möglich.

Auch golem.de widmet sich diesem Thema und berichtet über eine Neuentwicklung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden und des Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena:

Das Gerät ist nicht größer als ein Zuckerwürfel und kommt mit einem einzelnen Spiegel aus – und nicht wie DLP-Projektoren mit einer ganzen armada winziger Reflektoren. Die "zitterfreie" Version ist dabei etwas größer als der erste Prototyp des Mini-Beamers und misst 17 x 7 x 5 Millimeter. Er soll in Notebooks, Handys oder Kameras eingebaut werden.

Hier wird davon ausgegangen, dass der Marktstart schon in den nächsten Jahren erfolgen kann.

Vielleicht erleben wir ja einen Wettlauf zwischen dem US-Unternehmen Corning und dem deutschen Modell – die Endkunden würde es freuen …


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