
© SusanneK
Darf man eine solche geschäftsidee unter "Spaß" abspeichern. Warum nicht? Denn seltsam und skurril ist es schon, was sich die beiden Japaner Teruo und Miyoko Oba haben einfallen lassen.
Hier geht es um einen Handy-Service der morbiden Art. Auf Basis so genannter QR-Chips, die in Japan als eine Art mobiler Barcode genutzt werden, soll künftig der Toten gedacht werden. Und das geht so:
Tombstone maker Ishinokoe says the QR codes, which users scan to link with everything in Japan from buses to restaurant reservations, are a new way to visit its "memorial service window" grave sites that contain more than the cremated ashes of the deceased. wie MSN berichtet.
Alles klar? Ich stelle mir gerade vor, wie Menschen an den Gräbern vorbeilaufen und sich die letzten Fotos, Videos und Stimmsamples der Verstorbenen auf ihr Handy-Display laden. Schon ein komische Idee … oder würde das ggf. sogar jemand nutzen?
April 17th, 2008 at 07:51
Das zeigt einfach mal wieder wie unterschiedlich unsere Kultur von der japanischen ist. Vor allem in ethisch/moralischen Fragen.
Warum eigentlich nicht?