Handy der Woche: Das CEC A1000 August 1, 2006 | 11:37 am
Handy der Woche: Das CEC A1000

Besonders schön sieht es ja nicht aus. Doch überzeugt das chinesische CEC A1000 der Firma CEC Telekom durch eine Standbyzeit von sage und schreibe 1.000 Stunden. T-Online sorgt direkt dafür, dass dieser Zeitraum gewissermaßen plastisch wird:

Mit diesem Handy können Sie vier Wochen lang auf Weltreise gehen, ohne ein Ladegerät mitzunehmen.

Hardcore-Nutzer mit Flatrate können theoretisch zehn Stunden am Stück damit telefonieren. Diese Werte suchen weltweit ihresgleichen – ohne sie zu finden.

Computerwelt.at hat die Details zu diesem erstaunlichen Gerät:

Für die Versorgung der Handyfunktionen sorgt der 2.000 Milliamperestunden starke Akku. Um seinem Namen A1000 (was für 1.000 Stunden Standby stehen soll) gerecht zu werden, mussten die Hersteller des Telefons jedoch auf einige Funktionen verzichten, unter anderem UMTS oder EDGE. Klein fällt auch der interne Speicher aus – es stehen gerade 32 Megabyte zur Verfügung. Jedoch ist eine Aufrüstung mit MicroSD-Karten möglich. Bei Bluetooth und Infrarot-Port müssen die Anwender ebenfalls Verzicht üben, auch sie wurden eingespart.

Das Handy besitzt ein 2,2 Zoll Display, das mit einer Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten 262.144 Farben darstellt. Der Hersteller hat, um die Ausmaße des Gerätes (105x50x18 mm) in Grenzen zu halten, auf eine Tastatur verzichtet. Nur ein 5-Wege-Navkey, der durch das Menü führt und die Tasten zum Annehmen und Auflegen befinden sich auf der Vorderseite des Telefons. Die sonstige Bedienung erfolgt per Stift über den Touchscreen des etwa 100 Gramm schweren Gerätes.

Ebenfalls integriert ist eine Digitalkamera mit vier Megapixel Auflösung. Autofokus, 14-facher Digitalzoom und Blitz sollen für gute Fotos sorgen. Die Videofunktion ermöglicht das Aufnehmen von kurzen Filmchen. Der integrierte Media Player kommt sowohl mit den Audioformaten MP3 und MP4, als auch mit den Videostandards MPEG4 und 3GPP zu Rande.

Der große Haken: Obwohl das Gerät in China ein Topseller ist, soll es vorerst nicht exportiert werden. Aber wer weiß: Vielleicht gelingt es bald auch anderen Herstellern, derart langlebige akkus herzustellen. Die Messlatte ist auf jeden Fall gesetzt.


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