
© JD Pavkovich
War da was? Ach richtig, t-Mobile hat mit den Achseln gezuckt. Zwar war das Handy-Netz des magentafarbenen Großkonzerns über mehrere Stunden ausgefallen: seitens des Unternehmens ist man aber – natürlich – zu keinerlei Zugeständnissen bereit. Pech gehabt, wenn man so will, wenngleich der Focus schreibt:
Nach Ansicht von Verbraucherschützern können Kunden von T-Mobile nach dem bundesweiten Netzausfall am Dienstag theoretisch einen Mangel geltend machen. Lohnen dürfte sich das aber in der Regel nicht.
Theoretisch könnte die Grundgebühr für die Zeit des Ausfalls zurückgefordert werden, doch hat T-Mobile bereits reagiert:
"Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen schließen solche Forderungen aus", erklärte Telekom-Sprecher Dirk Wende. Man werde Einzelfälle aber prüfen – Kunden sollten dazu die normale Servicenummer 2202 wählen.
Klar, so holt man wieder Geld rein, lässt die KundInnen in der Warteschleife versauern und wenn es hart auf hart kommt, dann kümmert sich die Rechtsabteilung um die lästigen Bittsteller.
Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen- Bundestagsfraktion, Nicole Maisch forderte direkt eine angemessene Entschädigung doch außer einem kostenlosen SMS-Versand am kommenden Sonntag ist T-Mobile offensichtlich zu keinerlei Zugeständnissen bereit.
Ich habe zudem mal auf die Webseite des Unternehmens geschaut: ein Sorry findet sich versteckt in einer Pressemitteilung, die doch recht lapidar ausfällt. Es ist nur zu hoffen, dass derlei Faux Pas Einzelfälle bleiben …