
Vor zwei Tagen hatte ich über ein Handy berichtet, das schreit, wenn man es entwenden möchte. Doch wer glaubt, dass damit schon das Ende der Seltsamkeiten erreicht ist, wird nun durch einen Bericht im Schweizer "Blick" eines Besseren belehrt. Dort lesen wir, dass die Firma Gentag ein Patent angemeldet hat, wonach Handys künftig mittels Sensoren auch Duftstoffe erkennen können. Das dufte Mobiltelefon soll verschiedene Chemikalien in der Luft erkennen können.
Im Spiegel erfahren wir mehr über diese Idee. Der Mini-Sensor ist speziell für den Einsatz in Handys oder Handhelds konzipiert. [...] Gentag ist auf mobile und kostengünstige Sensoren spezialisiert, und auch wenn der Nutzen des bereits realisierten UV-Strahlensensors im Handy eher fragwürdig ist, dürfte der Sektor in den nächsten Jahren boomen, vor allem in der Kombination mit den RFID-Funkchips.
Denkt man dies konsequent zu Ende, so können Handys nicht nur vor potentiell Allergie auslösenden Stoffen in der Luft warnen, sondern gleichzeitig via RFID mit gespeicherten Gesundheitsdaten kommunizieren. Die Möglichkeit, Sprengstoff aufzuspüren ist dabei sicherlich die seltenere und unwichtigere Variante.
Ob man aber wirklich annehmen sollte, dass dieser Markt in Zukunft "boomt", wage ich zu bezweifeln. Denn wer benutzt schon sein Telefon dafür, sich vor Pollen, Gräsern und Co. warnen zu lassen …
Oktober 8th, 2006 at 15:54
hmm,also die sprengstoffwarnung finde ich eigentlich noch am sinnvollsten.
Oktober 9th, 2006 at 09:26
Nun, Allergiker würden da sicherlich andere Schwerpunkte setzen …