Für Blinde: Das Handy als Universalvorleser Januar 31, 2008 | 01:01 am
Für Blinde: Das Handy als Universalvorleser

Das Handy ist und bleibt eines der exponiertesten Spielfelder für neue Innovationen. Und manchmal wundere selbst ich mich, wofür ein Mobiltelefon gut sein kann. Aktuelles Beispiel ist eine Erfindung der Firma knfb Reading:

Anvisieren, fotografieren, vorlesen lassen: So einfach sollen sich blinde und Menschen mit Sehstörungen künftig gedruckte Texte nutzbar machen. Eine Software für Nokias neuestes Hightech-Handy macht's möglich. jubelt der Spiegel , weist aber auch darauf hin, dass das Programm zunächst nur für Nokia-Handys zu haben ist.

Experten mögen jetzt einräumen, dass es solche Reader ja bereits gibt und das es nichts neues ist, mit einem Scanner "bewaffnet" Schilder vorlesen zu lassen. Doch macht es einen großen Unterschied, ob man wie früher mit einem 3.500 US-Dollar teuren Handheld, inklusive Digicam durch die Gegend läuft oder einfach nur ein Handy nutzt:

Als Hardware dient jetzt Nokias neuestes Hightech-Handy, das N82, das man ab etwa 440 Euro kaufen kann. Das Vorlesen übernimmt die Mobile Reader-Software, für die der Hersteller 1600 Dollar (ca. 1100 Euro) verlangt. Das ist nicht nur deutlich billiger, sondern das Gerät ist vor allem deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger. Laut knfb ist es das kleinste Gerät seiner Art.

Zugegeben: der Preis wirkt noch ein wenig abschreckend. Aber spätestens, wenn auch andere Unternehmen den Markt entdecken, wird sich auch auf dieser Ebene einiges tun.

Eine großartige Erfindung ist die neue Software aber auf jeden Fall!


One Response to “Für Blinde: Das Handy als Universalvorleser”

  1. Tickets Says:

    das wird schon ein tag sein, wenn die Blinde per handy lesen koenen werden .. bin drauf gespannt

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