
Die israelische Firma Explay entwickelt gemeinsam mit der US-amerikanischen Firma Kopin einen Mini-Projektor für mobile Geräte, wie beispielsweise Handys oder PDAs. Auf der Webseite von Explay heißt es dazu:
"We have engineered the display pixel technology to increase the effective optical aperture and transmission, which significantly increases optical efficiency. We believe our proprietary compact, highly transmissive microdisplay combined with a unique optical engine technology from Explay should enable an ultra-compact nano-projector."
Das Gerät ist gerade mal so groß, wie eine Streichholzschachtel und wurde bereits erfolgreich mit verschiedenen kompatiblen Geräten getestet. Bei Futurezone lesen wir:
Laut Hersteller ist das Gerät in der Lage, ein Bild mit einer Diagonale von 17 bis 90 Zentimetern auf eine Wand zu projizieren.
Auf Grund des verwendeten Lasers sei das Bild immer scharf, selbst wenn man die Bildgröße im Rahmen der erlaubten Maximalwerte verändert.
Wann das Produkt auf den Markt kommen soll, ist bisher nicht bekannt. Mehrere Hersteller sollen aber bereits Interesse gezeigt haben, ihre Geräte mit dem Projektor kompatibel zu machen.
Viel mehr Infos gibt es allerdings noch nicht. Laut golem.de steht weder ein Termin für die Markteinführung fest, noch wurden technische Fragen nach Schnittstellen, Stromversorgung etc. beantwortet.
Doch denkt man an Mobile-TV, so ist diese Erfindung sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Einen LED-Projektor fürs Handy hatte ja bereits vor gut einem Monat die australische Firma Digislide vorgestellt. Damals berichtete das Xonio-Weblog:
ur Projektion der Bilder nutzt das Gerät LED-Licht, das sich besonders Energie schonend auf den Akku auswirken soll. Die Entwickler stehen bereits in Verhandlungen mit mehreren großen Notebook- und Handy-Herstellern, die dann hoffentlich schon bald den kleinen LED-Projektor in ihre Ultra Mobile PC'S und Smartphones einbauen. Außerdem hofft Digislide den Micro-Projektor als Standalone-Produkt noch vor Ende des Jahres für weniger als 200 britische Pfund (etwa 290 Euro)in die Läden zu bringen.