
Fast schon eine "Neverending Story" erleben Fans des iPhones aus dem Hause Apple. Nachdem monatelang die Gerüchteküche gebrodelt hatte und nach der durchaus spektakulären Vorstellung des Geräts ist es nun endlich soweit: Ab dem 29. Juni können US-Amerikaner ein iPhone kaufen. Das berichtet das Handelsblatt, weist aber darauf hin, dass wir Europäer noch ein bisschen länger warten müssen:
Das Gerät werde je nach Ausstattung in einer Preisspanne zwischen 499 und 599 Dollar angeboten, sagte ein Unternehmenssprecher- Die Vermarktung erfolgt ausschließlich über die Mobilfunksparte des Telekommunikationskonzerns AT & T, die frühere Cingular. In Europa wird das Handy erst Ende des Jahres in den Handel kommen.
Die Strategie, dass iPhone an einen einzigen NEtzbetreiber zu koppeln soll auch in Europa praktiziert werden. So schreibt golem.de:
Auch in Europa soll das Apple-Handy dann nur bei einem einzigen Netzbetreiber zu haben sein. Marktforscher erwarten aber, dass diese Taktik von Apple in Europa scheitern wird, weil der europäische Mobilfunkmarkt komplett anders strukturiert ist als in den USA. So würde eine bindung an nur einen Netzbetreiber dazu führen, dass das iPhone in manchen Ländern gar nicht verfügbar ist, wenn der Netzbetreiber dort nicht aktiv ist.
Ein weiteres Problem sehe ich in der langen Wartezeit. Bis zum Ende des Jahres könnte der Hype um das iPhone längst vorbei sein und andere Geräte den Markt dominieren. Dazu kommt der relativ hohe Preis des iPhones, der manche KundInnen abschrecken könnte.
Ob aus dem Megathema auch ein Mega-Verkaufserfolg wird, muss sich also erst noch zeigen….