Ein Tag ohne Handy. Na und? Ich muss gestehen, dass ich die immer wieder propagierten "Handy-Sucht" nicht so ganz nachvollziehen kann. Dazu bin ich mir auch nicht immer sicher, ob dieses Phänomen wirklich so flächendeckend in Erscheinung tritt, wie man es hier und da vermuten könnte. Doch möchte ich nicht abschweifen, sondern eigentlich nur über eine interessante Kunstaktion berichten.
"A day without a mobile phone" – Ein Tag ohne Handy – so der Titel eines Projekts der beiden Organisatoren Eve Arpo und Riin Kranna-Rõõs. Auf Inside-Handy erfahren wir die Hintergründe und lesen:
Wer sich gefragt hat, wie die Menschheit früher ohne Handy auskommen konnte, kann sich ein Bild davon machen und sein Telefon beim Projekt "A day without a mobile-phone" für 24 Stunden abgeben. Das Gerät wird in eine Installation aus Leinen eingebunden, die in der Ã-ffentlichkeit für ein telefonophiles Ambiente sorgt.
Die Formulierung "telefonophil" werde ich mir merken, ob die Aktion indes die Kraft hat, wirkliche Diskussionen in Gang zu setzen, muss sich erst noch zeigen.
Entstanden ist die Idee zu dem Kunstprojekt im estländischen Tallinn. Heute zieht die mobile Ausstellung um die ganze Welt und gibt Menschen aus unterschiedlichen Städten und Ländern die Möglichkeit, sich mit der Diskussion über den übermäßigen Handy-konsum auseinanderzusetzen.
Diese Möglichkeit besteht ja sowieso nur frage ich mich manchmal, ob das isolierte Betrachten der mobilen Telefonitis wirklich irgendeinen Mehrwert bringt. Doch ehe ich wieder abschweife poste ich hier lieber noch das dazugehörige Video:
Juli 18th, 2008 at 11:03
Ich mache das ab und an (eher am wochenende) ist wirklich gut. sehr entspannend…kann ich nur empfehlen.