
Das Handys, die aus Finnland kommen, nicht zwangsläufig von Nokia hergestellt werden müssen, beweist Benefon. Mit dem Twig Discovery präsentiert der Mobilfunkhersteller ein Handy, dass mit einem GPS-Navigator ausgerüstet ist.
Golem.de erklärt die Funktionsweise in anschaulicher Weise:
Im Twig Discovery steckt ein 12-Kanal-GPS-Empfänger, der auf Kartenmaterial von Navteq zugreift, um den Nutzer zu navigieren. Das Kartenmaterial liefert eine 2D- oder 3D-Ansicht sowie eine Zoom-Funktion und gibt Kommandos per Sprache aus. Auf dem Handy befinden sich zwei Applikationen, die standortbasierte Dienste bereitstellen. Während der Twig Finder in der Lage ist, Freunde, Bekannte oder Kollegen in der Umgebung zu orten, hilft Twig alert bei Gefahrensituationen. Twig Alert kann etwa im Falle eines Unfalls den eigenen Standort an eine zuvor eingerichtete Kontaktliste senden.
Ich frage mich hierbei nur, wer die Zielgruppe für das 499 Euro teure Gerät sein soll. Denn offen gestanden gibt es bereits Notrufdienste, die jedes Handy orten können. Und ob Freunde und Bekannte darüber erfreut sind, sich überall orten zu lassen, wage ich auch zu bezweifeln.
Neben der GPS-Funktion überrascht das Gerät durch das völlige Fehlen einer Kamera. Dafür werden GPRS der Klasse 10 sowie Bluetooth problemlos unterstützt. An internem Speicher stehen 10Mbyte zur Verfügung.
Zu den weiteren Leistungsdaten zählen ein Browser nach WAP 2.0, ein E-Mail-Client, Bluetooth und ein Vibrationsalarm. Der Hersteller verspricht für das 128 Gramm wiegende Handy mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von 7 Stunden und 6 Tage Stand-by-Betrieb. Bei aktivierter GPS-Funktion reduziert sich die mobile Nutzungsdauer auf 3,5 Stunden Dauerbetrieb und 24 Stunden Bereitschaftsmodus., wie das Internet-Magazin schreibt.
Ob das ausreicht, um das Twig Discovery zu einem Verkaufsschlager werden zu lassen?
Dezember 13th, 2006 at 12:11
Wer braucht eine schlechte Handy-Kamera? Lieber dann Navi mit Karten…und 500 EUR ist doch nicht viel für ein Handy mit Autohalterung, GPS, Navisoftware On-Board, Karten von West-Europa, Alarm-Taste (übrigens Notruf und Positionierung mit normalem Handy ist fast nichts wert!). Subventioniert ist es wohl nicht mehr als 300 EUR.