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Dank Greenphone bald mehr Linuxhandys?

abgelegt im Archiv Technik am 16.08.06

Dank Greenphone bald mehr Linuxhandys?
Vorweg gesagt: Dieses Handy eignet sich nicht für Endverbraucher, wenngleich es ja eigentlich ganz schick aussieht. Doch was die Firma Trolltech mit dem Qtopia Greenphone erreichen will, ist die Verbreitung von Linux im Mobilfunkbereich. Heise.de schreibt hierzu:


Das Handy wird als Teil der Qtopia-Entwicklungsumgebung des norwegischen Unternehmens angeboten und soll ab September zu einem Preis von voraussichtlich rund 690 US-Dollar verfügbar sein. Trolltech ist vor allem bekannt für das plattformübergreifende C++-Framework Qt, auf dem etwa der Unix/Linux-Desktop KDE aufbaut, und die Entwicklungsumgebung Qtopia für Mobilgeräte.



Im Paket mit der Qtopia Phone Edition des Trolltech SDK soll das Handy helfen, die Entwicklungszyklen für beliebige Anwendungen von Geschäftsapplikationen bis hin zu Spielen deutlich zu verkürzen. Das Greenphone ist dazu mit den heute gängigen Funktionen eines Smartphone ausgestattet, darunter auch einer Kamera. Das Handy lässt sich über einen Mini-USB-Port direkt mit den Anwendungen bespielen, der Linux-Kernel ist vorinstalliert.



Doch trotz seiner Bestimmung als Entwicklungshandy leistet das Greenphone fast so viel wie ein handelsübliches Gerät. Golem.de listet die technischen Eigenschaften auf:

Das Greenphone unterstützt GSM sowie GPRS und bietet eine 1,3-Megapixel-Kamera. UMTS- oder HSDPA-Unterstützung fehlt allerdings. Entwickler können die verfügbaren Funktionen über ihre Anwendungen ansprechen. In dem Gerät arbeitet ein mit 312 MHz getakteter XScale-Prozessor, dem 64 MByte RAM zur Seite stehen. Zusätzlich verfügt das Greenphone über 128 MByte Flash-Speicher und bietet einen Mini-SD-Karten-Steckplatz. Die Bedienung erfolgt über ein LCD-Touchscreen mit QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixel) oder über die Tastatur. Ein Broadcom-Modem des Typs BCM2121 ist ebenso wie ein Bluetooth-Modul integriert.



Zusätzlich soll das Gerät WLAN unterstützen und eine SIP-Software für VoIP-Telefonate mitliefern. Über einen Mini-USB-Port lässt sich auch die vorinstallierte Linux-Firmware durch modifizierte Versionen austauschen. So können Entwickler auch das Basissystem an ihre Bedürfnisse anpassen.



Beziehen kann man das Gerät zu einem Preis von rund 690 US-Dollar nur direkt beim Hersteller.

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