
Vorweg gesagt: Eigentlich finde ich es eigentlich unschön, dass Personen, die sich für mehr Gerechtigkeit eingesetzt haben, zu schnödesten Werbezwecken missbraucht werden. Einen Mobilfunkanbieter "Che Mobile" zu nennen und dann auch noch von einer "Preis Revolucion" zu sprechen ist schon ein wenig pietätlos.
Aber hier soll es natürlich weniger um den Stil als um Inhalte bzw. Angebote gehen und in diesem Punkt ist der virtuelle Anbieter Che Mobile durchaus interessant. Okay: Die Inlandstarife liegen mit 16 Cent pro Minute und einer einmaligen Pauschale von 6 Cent nicht gerade unter allen anderen Anbietern, zumal hier auch noch im Minutentakt abgerechnet wird. Spannend wird es da erst, wenn man in den Urlaub fährt. Xdial schreibt über attraktive:
Minutenpreise für Gespräche nach Deutschland, die aus dem Ausland aus geführt werden. Minutenpreise ab 39 Cent für derartige Verbindungen ist tatsächlich bemerkenswert. Hier wird im 30/30-Takt abgerechnet.
Das Prinzip ist dabei denkbar einfach und wird von Portel erklärt:
Die Che Mobil AG ermöglicht die "Preis Revolución" dadurch, dass sie die internationalen Preis-abkommen (Roaming) der Mobilnetzbetreiber umgeht. Diese machen das mobile Telefonieren im Ausland teuer, weil zwei Mobilfunkunternehmen daran verdienen und letztlich zwei internationale Mobilfunkverbindungen hergestellt werden. Bei Che Mobil sendet das Handy lediglich kostenlos Signale in das Mobilfunknetz. Die eigentliche internationale Telefonverbindung wird nur in eine Richtung und über das Festnetz hergestellt. Lediglich die Distanz von der letzten Vermittlungsstation zum Handy des Kunden wird über Funk überbrückt. Die Kunden von Che Mobil profitieren von diesem preiswerten Verfahren.
So sollte man sich vor der nächsten Auslandsreise wirklich überlegen, ob es nicht Sinn macht, eine SIM-Karte von Che Mobile mit im Gepäck zu haben. Ein Starter Pack (mit SIM-Karte und Gesprächsguthaben) kostet derzeit 19,95 Euro.