Bücher auf dem Handy April 19, 2007 | 03:20 pm
Bücher auf dem Handy

Bei aller Sympathie für Neuerungen rund ums Handy: Bei dieser Idee kann ich mir nicht vorstellen, dass sie sich jemals durchsetzen wird. Die Rede ist von Büchern, die speziell für das Handy hergestellt werden. So berichtet das Handelsblatt über ein österreichisches Unternehmen, dass mit den speziellen E-Books den Anbietern von Handygames und Klingeltönen Konkurrenz machen möchte:

Das österreichische Unternehmen Blackbetty Mobilmedia hat ein System entwickelt, um literarische Werke auch auf dem Handy lesen zu machen. Die "Mobilebooks" können auf allen neueren Mobiltelefonen ohne zusätzliche Software angezeigt werden. Damit könnte es einen neuen Schwung für den Vertrieb und die Nutzung elektronischer Bücher geben.

Unter dem Motto Hochwertige Inhalte überall und jederzeit bietet Blackbetty schon jetzt Titel von Platon, Goethe oder auch Jules Verne an. Die "Politeia" anstelle eines neuen Klingeltons? "Torquato Tasso" statt Gameaction? Offen gestanden, ich kann mir bei aller Sympathie nur schwer vorstellen, dass das funktioniert …

Doch offensichtlich scheinen manche NutzerInnen anderer Meinung zu sein. Bei Mo´Books lesen wir einen begeisterten Kommentar:

Ein Kindheitstraum ist für mich in Erfüllung gegangen. Diesen Traum über das mobile Lesen hatte ich schon beim Blättern von Kinderbüchern. Abends, im Bett lesen! In allen Positionen und allen Richtungen ein Buch halten können! Hurra! Blättern können ohne Krämpfe im Arm! Unter der decke lesen!

Du legst dich ins Bett mit blackbetty und hast deine Bücher alle mit. Cool!

Nun, ja … also ich bevorzuge dann doch die Papierform.


3 Responses to “Bücher auf dem Handy”

  1. TopicDog Says:

    Ich kann mir nicht vorstellen, das sich Bücher auf dem Handy durchsetzen werden. Wenn ich mir vorstelle, dass ich einen 500 Seiten Schinken auf einem 3×4 cm Display lesen soll vergeht mir der Spaß schon im Vorfeld.

  2. Stefan Furt Says:

    Ich finde Bücher auf dem Handy eine tolle Sache. Zwar glaube ich nicht, dass sie die herkömmlichen Papierbücher ablösen werden, aber für unterwegs ist das ne tolle Sache! Ich habe gerade einen Krimi verschlungen mit dem Titel “Lottomord”. Das war ein richtig langes “Buch” gut zu lesen und mit einigen Überraschungen. Ich werde weiter nach ähnlichen Büchern suchen. Noch ist die Auswahl ja nicht so groß.

  3. Stefan Furt Says:

    Noch eine Anmerkung zum Lesen auf dem Display. Auf den heutigen Geräten ist die Schrift größer als in einem herkömmlichen Buch. Ein Knopfdruck sorgt für den Sprung auf die nächste Seite. Also da sehe ich keinen Hinderungsgrund – einfach ausprobieren.

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